(Egerkingen SO). Auf der Autobahn A2 bei Egerkingen in Fahrtrichtung Luzern hat sich am Sonntagabend, 1. November 2026, ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Autos ereignet.
Verletzt wurde niemand.
Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
Unfallort: Autobahn A2 bei Egerkingen.
Fahrtrichtung: Luzern.
Zeitpunkt: Sonntag, 1. November 2026, kurz vor 17.40 Uhr.
Unfallart: Auffahrunfall mit vier beteiligten Autos.
Verkehr: Autobahn zeitweise nur einspurig befahrbar.
Folgen: Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallstelle.
Fahrzeuge: Alle vier Unfallautos mussten abgeschleppt werden.
Polizei: Zwei Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn im Einsatz.
Weitere Einsatzkräfte: Rettungsdienst zur Kontrolle der Unfallbeteiligten sowie ein Abschleppunternehmen.
Vier Autos bei Auffahrunfall auf der A2 beteiligt
Am Sonntag, 1. November 2026, kurz vor 17.40 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Egerkingen in Fahrtrichtung Luzern zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Autos. Verletzt wurde niemand.
Autobahn zeitweise nur einspurig befahrbar
Aufgrund dieses Ereignisses war die Autobahn zeitweise nur einspurig befahrbar, was zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen geführt hat.
Alle vier Unfallautos mussten abgeschleppt werden
Alle am Unfall beteiligten Autos mussten durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.
Im Einsatz standen zwei Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn, der Rettungsdienst zwecks Kontrolle der Unfallbeteiligten sowie ein Abschleppunternehmen.
Polizei.news informiert | Verkehrssicherheit auf Autobahnen
Sicherheitsabstand auf der Autobahn: So funktioniert die Zwei-Sekunden-Regel
Auf Autobahnen legen Fahrzeuge innerhalb weniger Sekunden grosse Distanzen zurück. Ein ausreichend grosser Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug verschafft Zeit, um Veränderungen im Verkehr wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Zwei einfache Faustregeln helfen dabei, den Abstand einzuschätzen.
1. Die Zwei-Sekunden-Regel anwenden
Wählen Sie einen gut erkennbaren festen Punkt am Strassenrand, beispielsweise eine Leitpfostenmarkierung oder ein Verkehrsschild.
Sobald das vorausfahrende Auto diesen Punkt passiert, beginnen Sie zu zählen: „Einundzwanzig, zweiundzwanzig“.
Erreichen Sie den Punkt bereits vor dem Ende des Zählens, ist der Abstand nach dieser Faustregel zu klein. Bei Regen, Schnee oder schlechter Sicht ist ein noch grösserer Abstand sinnvoll.
2. Die Faustregel „Halber Tacho“ verstehen
Eine weitere Orientierungshilfe ist die sogenannte Halber-Tacho-Regel: Der Abstand in Metern beträgt mindestens die Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit in km/h.
Bei 80 km/h: rund 40 Meter Abstand.
Bei 100 km/h: rund 50 Meter Abstand.
Bei 120 km/h: rund 60 Meter Abstand.
Diese Werte dienen als Orientierung bei günstigen Bedingungen. Das Strassenverkehrsrecht verlangt stets einen Abstand, mit dem auch bei überraschendem Bremsen rechtzeitig angehalten werden kann.
3. Warum die Reaktionszeit wichtig ist
Zwischen dem Erkennen einer Gefahr und dem Beginn des Bremsens vergeht Zeit. Während dieser Reaktionszeit fährt das Auto mit der bisherigen Geschwindigkeit weiter.
Bei Tempo 120 legt ein Fahrzeug in einer Sekunde ungefähr 33 Meter zurück. Erst danach beginnt – bei einer angenommenen Reaktionszeit von einer Sekunde – der eigentliche Bremsvorgang.
Die gesamte Anhaltestrecke setzt sich aus Reaktionsweg und Bremsweg zusammen. Sie hängt unter anderem von Geschwindigkeit, Reifen, Fahrbahnzustand und Bremsleistung ab.
4. Abstand bei dichtem Verkehr bewusst beibehalten
Bei hohem Verkehrsaufkommen ändern sich die Abstände zwischen Fahrzeugen häufig. Eine vorausschauende Fahrweise hilft, wiederholtes starkes Bremsen und Beschleunigen zu vermeiden.
Orientieren Sie sich nicht ausschliesslich an den Bremslichtern des unmittelbar vorausfahrenden Autos, sondern beobachten Sie nach Möglichkeit auch den weiter vorne liegenden Verkehr. Halten Sie genügend Abstand und lassen Sie sich nicht zum Drängeln verleiten.
5. Bei Regen und Schnee zusätzliche Reserven schaffen
Auf nasser, verschneiter oder vereister Fahrbahn kann sich der Bremsweg deutlich verlängern. Gleichzeitig können aufgewirbeltes Wasser und schlechte Sicht die Wahrnehmung erschweren.
Reduzieren Sie die Geschwindigkeit und vergrössern Sie den Abstand entsprechend. Kontrollieren Sie regelmässig den Zustand der Reifen und achten Sie auf ausreichend Profiltiefe sowie korrekten Reifendruck.
Gut zu wissen: In der Schweiz gibt es keinen einzigen gesetzlich festgelegten Mindestabstand in Metern für alle Fahrsituationen. Entscheidend sind die Geschwindigkeit und die konkreten Verkehrs-, Strassen- und Sichtverhältnisse.
Praktischer Tipp: Prüfen Sie den Sicherheitsabstand gelegentlich mit der Zwei-Sekunden-Regel. Das funktioniert ohne besondere Hilfsmittel und lässt sich auf Autobahnen ebenso anwenden wie auf Landstrassen.