Grenchen SO: Neuer A5-Bypass soll Staus und Unfallrisiken entschärfen

Der Anschluss Grenchen ist während Spitzenzeiten stark belastet und es kommt regelmässig zu Rückstaus auf die Autobahn.

Mit dem Umbau des Anschlusses und dem Neubau eines direkten Bypasses sowie einer separaten Brücke für den Langsamverkehr soll diese Situation entschärft werden. Das Projekt geht am 11. Juni in die öffentliche Auflage.

Rund 30’000 Fahrzeuge verkehren täglich durch den Anschluss Grenchen, viele davon nutzen die beiden Ausfahrten von Solothurn oder Biel her.

Dabei kommt es in Spitzenzeiten regelmässig zu Rückstaus bis auf die Autobahn, was ein erhöhtes Unfallrisiko auf der Stammstrecke bedeutet. Dieser Sicherheitsmangel soll mit der Umgestaltung des Verkehrsknotens behoben werden.

In Zukunft sollen die beiden Kreisel des Knotens 360 Grad befahrbar sein und die Ausfahrtsrampe von Biel her Richtung Arch wird verbreitert.

Die beiden Hauptelemente des Projekts sind jedoch eine neue Ausfahrt von Solothurn her direkt auf die Archstrasse in Richtung Grenchen (Bypass) und die neue Brücke für den Langsamverkehr, um diesen künftig separat und sicherer zu führen.

Das Ausführungsprojekt wird auf der Baudirektion der Stadt Grenchen aufgelegt vom Donnerstag, 11. Juni 2026, bis Freitag, 10. Juli 2026.

Die Arbeiten finden in enger Abstimmung mit dem Kanton Solothurn statt, der im Norden und im Süden jeweils eigene, fortführende Projekte umsetzt.

Im Norden wird es einen weiteren Bypass geben, der die Archstrasse direkt mit der Flughafenstrasse verbindet und so den Abfluss des Verkehrs verbessert.

Im Süden gegen Arch wird die Veloweg-Führung optimiert, um sie an die neue Brücke über die Autobahn anzupassen. Dieses Projekt wird seitens Kanton Solothurn zeitgleich aufgelegt.

 

Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA
Bildquelle: Symbolbild © magr80/Shutterstock.com

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