Einbrecher brauchen oft nur Sekunden: Diese 7 Fehler machen Wohnungen zum leichten Ziel

Ein gekipptes Fenster, ein überfüllter Briefkasten oder eine dunkle Wohnung am Abend: Oft sind es unscheinbare Details, die Einbrechern verraten, dass niemand zu Hause ist. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.

Ein Einbruch beginnt nicht erst an der Haustür. Täter achten häufig bereits vorher darauf, welche Häuser und Wohnungen leicht zugänglich wirken und wo möglicherweise längere Zeit niemand zu Hause ist.

1. Gekippte Fenster sind keine sicheren Fenster

Wer das Haus verlässt, sollte Fenster vollständig schliessen. Ein gekipptes Fenster kann eine unnötige Schwachstelle darstellen und sollte nicht als ausreichender Einbruchschutz betrachtet werden.

2. Dunkle Wohnungen können Abwesenheit signalisieren

Bleibt eine Wohnung Abend für Abend komplett dunkel, kann dies auf längere Abwesenheit hindeuten. Zeitschaltuhren oder intelligente Beleuchtung können dabei helfen, Anwesenheit zu simulieren.

3. Der Briefkasten verrät mehr als gedacht

Ein voller Briefkasten ist ein klassisches Zeichen dafür, dass Bewohner möglicherweise verreist sind. Bei längerer Abwesenheit lohnt es sich, Nachbarn oder Vertrauenspersonen um die regelmässige Leerung zu bitten.

4. Ersatzschlüssel gehören nicht unter die Fussmatte

Blumentöpfe, Fussmatten und andere vermeintlich kreative Verstecke rund um den Hauseingang sind keine geeigneten Orte für Ersatzschlüssel. Wer einen Schlüssel hinterlegen möchte, sollte dafür eine vertrauenswürdige Person wählen.

5. Ferienankündigungen in sozialen Medien

Fotos vom Flughafen oder Beiträge aus den Ferien können öffentlich sichtbar machen, dass eine Wohnung derzeit leer steht. Wer seine Reise online teilen möchte, sollte deshalb die Privatsphäre-Einstellungen seiner Profile überprüfen.

6. Leitern und Werkzeuge nicht frei zugänglich lassen

Gegenstände rund ums Haus können im ungünstigsten Fall als Hilfsmittel verwendet werden. Leitern, Werkzeuge und ähnliche Gegenstände sollten deshalb möglichst sicher verstaut werden.

7. Aufmerksame Nachbarschaft kann entscheidend sein

Ungewöhnliche Beobachtungen rund um Häuser und Wohnungen sollten ernst genommen werden. Eine aufmerksame Nachbarschaft kann dazu beitragen, verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen.

Was tun bei verdächtigen Beobachtungen?

Wer eine verdächtige Situation beobachtet, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen. Bei einem konkreten Verdacht oder einem laufenden Einbruch sollte umgehend die Polizei verständigt werden.

Wichtig: Dieser Beitrag ist ein allgemeiner Sicherheitsratgeber.

 

Quelle: Schweizerische Kriminalprävention (SKP)
Titelbild: Symbolbild © Rvector – shutterstock.com

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